Digital inspiriert, Bayer investiert  

Innovative Produkte „Made in Berlin“. Dafür steht unsere Industriekampagne #Berlinproduziert. Berliner Industrie-Unternehmen verbinden Know-how und Innovationsgeist, um bahnbrechende Entwicklungen zu schaffen. In vielen Bereichen investieren sie in Zukunftstechnologien: Ein Beispiel ist die Bayer AG. Rund 100 Millionen Euro will das Unternehmen jetzt am Standort in eine neue Produktionsanlage investieren – ein zukunftsweisendes Projekt .

 

In der Berliner Müllerstraße prangt das große „Bayer-Kreuz“-Logo an der Fassade des Verwaltungs- und Laborgebäudes der Bayer AG. Hier, im Ortsteil Wedding, befinden sich unter anderem die globale Unternehmenszentrale der Pharmadivision sowie Teile der globalen pharmazeutischen Forschung, Entwicklung und Produktion des Weltunternehmens. Einer der wichtigste Produktionsstandorte des Konzerns, dessen Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit und Ernährung liegen, ist ebenfalls hier angesiedelt: das Bayer Supply Center Berlin. In dem Fertigungsstandort werden flüssige Arzneimittel wie Injektions- oder Infusionslösungen hergestellt und verpackt. Die in Berlin fabrizierten Produkte werden heute weltweit in mehr als 130 Länder exportiert.

Damit die Produktion im Wedding auch künftig auf höchsten Niveau läuft, will die Bayer AG dort jetzt ein globales Kompetenzzentrum für keimfreie Fertigung errichten. Wie das Unternehmen jüngst bekanntgab, sollen rund 100 Millionen Euro in das Berliner Projekt investiert werden – und damit in innovative Technologien am Standort.

„Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zu unserem Innovationsstandort Berlin“, so Stefan Oelrich, Mitglied des Bayer-Vorstands und Leiter der Division Pharmaceuticals. „Sie unterstützt und beschleunigt die Bereitstellung neuer Therapieoptionen insbesondere im Bereich Herz-Kreislauf, Onkologie, Hämatologie und Augenheilkunde“.

 

Bei dem Projekt setzt Bayer gezielt auf moderne Technologien, die gemeinsam mit Partnerfirmen entwickelt wurden. Konkret geht es in dem Projekt darum, manuelle Eingriffe in der Fertigung zu minimieren. Außerdem sollen sich in der neuen keimfreien Fertigung unterschiedlichste Präparate in kleinen Stückzahlen flexibel und skalierbar produzieren lassen. „Wir kombinieren eine hoch automatisierte Herstellung mit einer innovativen, roboterisierten Abfüllung und nutzen eine stark digitalisierte Fertigungsunterstützung“, erläutert der Leiter Bayer Pharmaceuticals Product Supply, Professor Dr. Wolfram Carius. Diese intelligente Kombination soll es ermöglichen, innovative Medikamente schneller von der Idee zum Markt und damit zum Patienten zu bringen. Carius: „Der Gesundheitsstandort Berlin bietet mit seinen hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern hierfür hervorragende Voraussetzungen.“

Dass der Standort Berlin beste Voraussetzungen für die Entwicklung von Zukunftstechnologien und innovativen Produkten bietet, „die ‚Made in Germany’ weltweit Nutzen stiften“, bekräftigt auch Michael Müller. „Gerade der pharmazeutischen Industrie kommt hier eine besondere Bedeutung zu“, so der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt.

Der Neubau des globalen Bayer-Kompetenzzentrums für aseptische Fertigung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Innovationstandort Berlin wird mit dem Projekt international weiter an Bedeutung gewinnen. Bereits heute ist die  Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist mit rund 300 Medizintechnik- und 230 Biotechnologieformen, 30 Pharmaunternehmen und über 130 Kliniken einer der wichtigsten Standorte für Gesundheitswirtschaft und Life Sciences in Deutschland  – und in fast allen Bereichen seiner Produktion digital inspiriert. (vdo)

 

Foto: © Bayer AG

 

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